Landschaftsbild

2) Kopfbild Mitte: Obernberger See, Foto: Christoph Praxmarer, Lizenz: CC BY-SA 2.5 US

Details zur Wipptal

Interessante Ortschaften:

  • Gries am Brenner
  • Gschnitztal und Gschnitz
  • Igls
  • Matrei am Brenner
  • Obernberg im Obernberger Tal
  • Patsch
  • Steinach am Brenner
  • Trins

Die Salzstrasse

Informationen zur Salzstrasse von Hall in Tirol nach Matrei am Brenner sind in einer Diplomarbeit von Margarethe Greiner verfasst worden und in der Universitätsbibliothek Innsbruck verfügbar.

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Quellennachweis

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Impressionen

1) Blick zur Nordkette, von Patsch aus gesehen
10) Blick ins Stubaital und auf die Europabrücke - von Patsch aus gesehen, Foto: Hans-Peter Krause

Wipptal, von Innsbruck zum Brenner

Der nördliche Teil des Wipptales, der sich von Innsbruck bis zum Brenner erstreckt, bietet mit seinen Seitentälern und der beeindruckenden Bergwelt eine Vielfalt von Erlebnissen.

Das Wipptal als Ferienregion ist etwas für Insider. Dies liegt nicht etwa daran, dass man das Gebiet nicht kennen würde, sondern daran, dass man auf der Fahrt über die Autobahn die schöne Umgebung nur schemenhaft wahrnimmt.

Die teils sehr alten und mit interessanter Geschichte verbundenen Ortschaften und Seitentäler finden, mit Ausnahme des Stubaitals, das wegen seiner Skigebiete über die Grenzen Tirols bekannt ist, leider oftmals nur wenig Beachtung.

Zu den interessanten Zeugnissen der Geschichte gehört beispielsweise die Salzstrasse, die seit vorrömischer Zeit und insbesondere seit dem Frühmittelalter bekannt ist. Sie führte von Hall in Tirol über Igls und Patsch nach Matrei am Brenner. Dieser Abschnitt gewährt schöne Ausblicke auf Innsbruck, den Bergisel und auf die Sprungschanze.

Das Wipptal verläuft als Unteres Wipptal von Innsbruck entlang der Sill in Richtung Süden. Es überschreitet am Brenner (1.374 m) seinen höchsten Punkt und führt in Südtirol entlang des Eisacks als Oberes Wipptal, italienisch Alta Val Isarco, über Sterzing bis nach Franzensfeste. Siehe dazu auch die Beschreibung unter Südtirol, Bezirk Wipptal.

Geografisch gesehen ist das Wipptal eine Eigenart, weil man normalerweise das Ende eines Tales mit dem höchsten Punkt verbindet, an dem sich meistens auch der Ursprung eines Flusses befindet. Ganz anders das Wipptal, das auf Nordtiroler Seite die Sill und auf Südtiroler Seite den Eisack hat.

Die Bezeichnung Wipptal geht vermutlich auf eine keltische Bezeichnung zurück, nach der die römische Siedlung Vipitenum benannt wurde. Die heutige Stadt Sterzing wurde im Mittelalter etwas entfernt der erloschenen alten Siedlung als deutsche Neugründung angelegt. Der italienische Nationalist Ettore Tolomei legte im Zuge der Italienisierung in seinem Prontuario für die heutige Stadt die italienische Bezeichnung Vipiteno fest.

Seitentäler und Bergwelt im Wipptal

Zu den Seitentälern des Wipptals gehören, jeweils von Innsbruck in Richtung Brenner gesehen

  • auf der rechten Seite
    • das Stubaital,
    • das Gschnitztal und
    • das Obernbergtal

  • auf der linken Seite

    • das Navistal
    • das Schmirntal und
    • das Valser Tal

Die Bergwelt im Wipptal ist beeindruckend und Teil des nördlichen Alpenkammes. Hier finden sich auf der rechten Seite die Stubaier Alpen mit dem Serleskamm und dem bekannten Gschitzer und Pflerscher Tribulaun. Auf der linken Seite des Wipptals befinden sich die Tuxer Alpen und die Zillertaler Alpen.    

Urlaub im nördlichen Wipptal zu machen, ist also etwas für Liebhaber der Bergwelt inmitten herzlicher Menschen und der schmackhaften Tiroler Küche. Lassen Sie sich überraschen.