Stadtbild 1

2) Kopfbild Mitte: Blick auf die Stadt Bozen vom Schloss Sigmundskron, 
Foto: Josef Tinkhauser
Lizenz: CC BY-SA 3.0

Übersicht zur Stadt

Italienische Region Trentino-Südtirol
Bezirks-gemeinschaft Bozen
Gemeinde Bozen
Höhe 262 m.ü.M.
Einwohner 106.441 (12/2015)
Sprachgruppe Prozentualer Anteil
Deutsch 25,52%
Italienisch 73,80%
Ladinisch 0,68%

Offizielle Website / Quellen

www.gemeinde.bozen.it

Quellennachweis

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Landkarte Großansicht

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Impressionen

1) Die Talferbrücke mit den Liebesschlössern als Zeichen der ewigen Bindung
1) Der Park an der Talfer
1) Das Denkmal von Walther von der Vogelweide am Waltherplatz
10) Blick vom Obstmarkt in die Goethestrasse, Foto: Hans-Peter Krause
1) Die Talferbrücke mit Blick auf das Siegestor und Siegesdenkmal von 1928

Bozen, Bischofssitz und Hauptstadt der Provinz Bozen (Südtirol)

2) Wappen Bozen, Urheber: odder, Kriss, Flanker, Lizenz: Gemeinfrei

Bozen, die Hauptstadt der Provinz Bozen, erhielt 1381 von Herzog Leopold III. von Österreich zusammen mit einem Ratsprivileg sein Stadtwappen:

Es zeigt den umgekehrten österreichischen Bindenschild als Zeichen der landesfürstlichen Zugehörigkeit der Stadt, wobei der rote Balken mit einem sechszackigen goldenen Stern belegt ist, vermutlich als Hinweis auf die Gottesmutter Maria (stella maris), die Hauptpatronin der Stadtpfarrkirche.

Seit 1964 ist Bozen Bischofssitz der neugeschaffenen Diözese Bozen-Brixen und seit 1998 mit der Freien Universität Bozen auch Universitätsstadt.

Ein Rundgang durch die Altstadt ist ein kulturhistorisches Erlebnis und ein Erlebnis für Genießer, weil es neben den vielen Bars, Cafés und Restaurants eine wahrlich außergewöhnliche Vielfalt an Geschäften gibt. Hier trifft man sich und wer das Besondere liebt, der isst in der Streitergasse, die mit Ihren historischen Fischbänken zum ältesten Teil von Bozen gehört.

Bozen, Kreuzungspunkt der Alpentransversalen

1) Bozen, Waltherplatz und Dom

Bozen liegt raumgeografisch an der Vereinigung zweier Alpentransversalen, der oberen Etschtal- und der Eisacktalfurche.

Diese führen zum Reschen respektive Brenner und rücken damit die Stadt seit jeher in den Mittelpunkt eines überregionalen Wegenetzes.

In Bozen mündet die Talfer in den Eisack, der seinerseits südlich der Stadt in der Etsch aufgeht. Die Stadt wird darum bisweilen auch als Talferstadt bezeichnet.

Bozen wird mit Innsbruck, Trient, Maribor und Chambéry zu den größeren urbanen Zentren im Alpenbogen gerechnet und gilt auf Grund ihrer Bikulturalität als wichtiger Ort der Begegnung der österreichisch-deutschen und der italienischen Kultur und Wirtschaft.

Historische Altstadt von Bozen

1) Der Waltherplatz

Das historische Bozen bestand ursprünglich nur aus der heutigen Altstadt, die zwischen der Talfer und dem Eisack und damit zwischen Zollstange und Wangergasse liegt.

Trotzdem wohnte bereits um 1910 etwa 45 % der Bozner Bevölkerung in diesem Altstadtbereich.

Die neueren Stadtteile wie z.B. Europa-Neustift und Don Bosco-Neugries sind in der Umgebung von Gries entstanden.

Die Lauben, Treffpunkt zum Einkaufen, Essen und Bummeln

1) Die Laubengasse

Bozen ist seit seiner Gründung und Erhebung zur Stadt vor mehr als 800 Jahren eine Handelsstadt.

Sie lag und liegt noch immer an einem strategischen Kreuzungspunkt für den Handel.

Bekannt dafür ist die berühmte Via Claudia August, die von Augsburg bis nach Verona und weiter nach Venedig führte.

Die Handelsleute kamen aus Nord und Süd zu den Messen nach Bozen.

Der Bedeutung entsprechend wurde 1635 der Merkantilmagistrat gegründet.

Für die Zeit der Märkte wurde dieses Handelsgericht aus je 2 deutschen und 2 italienischen Räten gebildet. Die Räte wurden von den Kaufleuten aus ihren Kreisen bestimmt.

Das Bürgertum und die schönen Bauten

1) Der Rathausplatz

Die wohlhabenden Bürger jener Zeit haben sich selbst auch einige Denkmäler gesetzt.

Eines davon ist der Dom am Waltherplatz, in dem mehr Personen Platz finden, als in jeder anderen Kirche zwischen Verona und München.

Bozen gehört zu den größten Weinbaugebieten Südtirols. Die Weine werden besonders in St. Magdalena, Guntschna und Gries produziert. Bei einem Spaziergang über die Oswaldpromenade oder Guntschnapromenade hat einen herrlichen Ausblick auf die Stadt, die Weinberge und den Rosengarten.

Gries, der gemütliche Stadtteil mit großer Weinkellerei

1) Der Grieser Platz mit Hotel und Restaurant Post

Der Stadtteil Gries war früher selbständig und bei der Stadtbevölkerung als Ausflugsziel beliebt.

Heute ist Gries ein Stadtteil, der in etwa 15 Minuten vom Waltherplatz zu Fuß zu erreichen ist. Hier trifft man weniger Touristen und kann in den Bars und Restaurants mit der einheimische Bevölkerung leicht ins Gespräch kommen.

Im Zentrum von Gries, am Grieser Platz liegt das Hotel Post, das mit Café, Gaststube und Restaurant zu einem Besuch einlädt. Einen Besuch wert ist auch die Kellerei, die sich direkt neben dem Hotel Post befindet.

Sportliches Bozen mit internationalen Veranstaltungen

Die Stadt Bozen beherbergt jedes Jahr mehrere sportliche Events und ist Geburtsort vieler Sportler.

Laut einigen Studien ist Bozen im Vergleich zu den anderen italienischen Städten diejenige, in der die Bevölkerung am meisten sportliche Aktivitäten betreibt.

Bozen ist auch Sitz des italienischen Faustballverbands.