Landschaftsbild

2) Kopfbild Mitte: Rofan, vom Ebner Joch, Foto: Svíčková, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Übersicht zum Pass

Land Deutschland
Bundesland Freistaat Bayern
Landkreis Miesbach
Höhe 941 m.ü.M.
Pass-Strasse B181 / B307

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Quellennachweis

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Der Achenpass, die geografische Grenze zwischen Deutschland und Österreich

Der Achenpass ist ein 941 m hoch gelegener Gebirgspass in den Bayerischen Alpen, einem Teil der Alpen in Deutschland.

Die Passhöhe befindet sich etwa 1 km nördlich der Grenze zu Österreich und liegt im Süden von Bayern im Mangfallgebirge. Der Pass verbindet das Tal des Tegernsees im Norden mit dem Achental im Süden.

Der Pass trennt die Einzugsgebiete von Weißach / Mangfall / Inn und Ache (Seeache) sowie Isar, die Zuflüsse der Donau sind. Auf der Passhöhe liegt Stuben, ein Ortsteil von Kreuth. Südlich des Passes zweigt das Achental vom Achensee her kommend nach Westen zum Sylvensteinsee ab.

Über den Pass führt ein Teilstück der Deutschen Alpenstraße, im betreffenden Abschnitt handelt es sich hierbei um die Bundesstraße 307.

Geschichte

1495 begann man, den Saumweg über den Achenpass zu einer Fahrstraße auszubauen. Gleichzeitig wurden entlang der Fahrstraße einige Befestigungsanlagen (z.B. Kaiserwacht) errichtet. Transportiert wurde vor allem Salz aus der Saline Hall nach München, wodurch die Straße zu einer wichtigen Handelsverbindung wurde.

Über den Achenpass führte eine der wichtigsten militärischen Transitrouten für die Bayerische Armee, als diese zur Zeit von Napoleon I. (v.a. 1809) über Tirol regierten. Wer diesen Pass und die Festungen im Gemeindegebiet von Achenkirch kontrollierte, konnte entscheidende Vorteile erringen.

Im 19. Jahrhundert verlor der Warentransfer über den Achenpass an Bedeutung, jedoch ergab sich mit dem Tourismus für das ruhige Achental ein neuer Aspekt.

2) Achenpass im Sommer, Foto: Ulflulfl, Lizenz: CC BY-SA 3.0
2) Achenpass und Rotwand, Foto: Rufus46, Lizenz: CC BY-SA 3.0