Landschaftsbild

2) Kopfbild Mitte: Rofan, vom Ebner Joch, Foto: Svíčková, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Übersicht zur Gemeinde

Bundesland Tirol
Politischer Bezirk Schwaz
Gemeinde Achenkirch
Höhe 916 m.ü.M.
Einwohner 2.182 (01/2016)

Offizielle Website / Quellen

www.achenkirch.tirol.gv.at

Quellennachweis

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Landkarte Großansicht

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Achenkirch im Achental

2) Wappen Achenkirch, Lizenz: Gemeinfrei

Die idyllisch gelegene Gemeinde Achenkirch besteht aus mehreren verstreuten Dörfern im Achental (Achenkirch, Achensee, Achental und Achenwald), von der Nordspitze des Achensees bis zum Achenpass an der bayerischen Grenze.

Zum Gemeindegebiet gehören auch die unmittelbar am Seeufer gelegene ehemalige Zollstation Scholastika (einst wichtig für den Salztransport; heute Hotel mit eigener Schiffsanlegestelle) sowie das Gelände des ehemaligen Achenseehofs, eines nicht mehr existierenden Alterssitzes für den Sänger Ludwig Rainer (1821-1893; heute Strandbad mit Kapelle und eigener Schiffsanlegestelle).

Achenkirch, Wirtschaft und Tourismus

2) Achenkirch im Sommer, Foto: Joe MiGo, Lizenz: Gemeinfrei

Wirtschaftlich bedeutend ist neben der Holzgewinnung heute die Landwirtschaft, das Gewerbe und vor allem der Tourismus am Achensee und am Skigebiet Hochalm-Christlum.

Der traditionelle Einhof Sixenhof beherbergt ein Heimatmuseum, das einen Einblick in die Lebensweise und das Handwerk früherer Zeit vermittelt.

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde die Forstbewirtschaftung im Bereich des Achenwaldes u.a. mit der Klammbachwaldbahn betrieben.

Sehenswürdigkeiten

Die Pfarrkirche von 1748 mit Zwiebelturm und teilweise barocker, teilweise Nazarener-Ausstattung ist Johannes dem Täufer geweiht.

Das barocke Annakircherl aus dem 18.  Jahrhundert auf einem Hügel außerhalb von Achenkirch wird gerne für Hochzeiten genutzt.

15 Kapellen innerhalb des Gemeindegebiets aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert haben sich erhalten. Teilweise gehörten sie zu nicht mehr existierenden Ur-Höfen und wurden von den Hofbesitzern und Gastwirten errichtet.

Ein Weinhaus ist seit dem 15. Jahrhundert überliefert und entstand 1672 in seiner heutigen Form. Es wurde 1992 restauriert und wird wieder als Gaststätte betrieben.

Das Haus Salzstadel (in Privatbesitz) war einst Treffpunkt der Salzhändler auf dem Haupttransportweg zwischen den Salinen in Hall und der Stadt München.