Landschaftsbild 51

1) Kopfbild Mitte: Pustertal, Strassen, Westblick

Übersicht zur Gemeinde

Bundesland Tirol
Politischer Bezirk Lienz
Gemeinde Sillian
Höhe 1103 m.ü.M.
Einwohner 2.046 (01/2016)

Offizielle Website / Quellen

www.marktgemeinde-sillian.at

Quellennachweis

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Landkarte Großansicht

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Sillian im Hochpustertal

2) Wappen Sillian, Lizenz: Gemeinfrei

Sillian ist eine Marktgemeinde und stellt den Hauptort des so genannten Osttiroler Oberlandes dar.

Die Wirtschaft in Sillian setzt sich zum einem aus Tourismus und zum anderen aus zahlreichen Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen zusammen.

Für Liebhaber der Sonne hat die Gemeinde etwas zu bieten: die meisten Sonnenstunden Österreichs, statistisch gesehen.

Sillian, eine geschichtsträchtige Gemeinde

2) Sillian mit Blick auf die Lienzer Dolomiten, Urheber: Nawerwohl02, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Der Name Sillian ist alpenromanischen Ursprungs und leitet sich aus dem Wort Silicana (Bachschuttgelände) ab. Anderen Quellen zufolge soll der Name des Ortes auch von der früheren Bezeichnung des Villgratenbaches Sill herrühren.

Sillians Geschichte hängt eng mit der Gründung und Entwicklung des Klosters Innichen zusammen. 769 übertrug der Bayernherzog Tassilo III. an Abt Atto, den späteren Bischof von Freising, einen Grundbesitz im Pustertal zur Gründung eines Benediktinerklosters, um von dort aus die Slawen zu missionieren.

Die älteste urkundliche Erwähnung Sillians findet sich um das Jahr 1000 und zwar als 'Silan'.

Schon um 1400 war Sillian eine Warenniederlagestätte für durchziehende Kaufleute. Im Jahre 1469 wird Sillian das Marktrecht durch Graf Leonhard von Görz verliehen. Mit dem Tod des letzten Görzer Grafen im Jahr 1500 wurde Maximilian I. neuer Landesherr über die ehemals Görzischen Gebiete. Er bestätigte 1508 die alten Freiheiten und Privilegien für Sillian.