Landschaftsbild 31

2) Kopfbild Mitte: Pillerseetal, Loferer Steinberge, Foto: Stefanski, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Übersicht zur Gemeinde

Bundesland Tirol
Politischer Bezirk Kitzbühel
Gemeinde St. Ulrich am Pillersee
Höhe 847 m.ü.M.
Einwohner 1.702 (01/2014)

Offizielle Website / Quellen

www.st.ulrich.tirol.gv.at

Quellennachweis

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Landkarte Großansicht

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Impressionen

2) Panorama von St. Ulrich, Foto: Badener, Lizenz: CC BY-SA 3.0
2) Adolarikapelle, Foto: Rottaler, Lizenz: CC BY-SA 3.0

St. Ulrich am Pillersee

2) Wappen St. Ulrich am Pillersee, Lizenz: Gemeinfrei

St. Ulrich am Pillersee liegt sehr malerisch am Pillersee im Gebiet Pillerseetal und auf der Westseite der Loferer Steinberge.

Das große Gemeindegebiet, das ca. 52 Km² umfasst, ist sehr dünn besiedelt und zwar nur etwa 7,6 km². Vom gesamten Gemeindegebiet werden 23,9 % landwirtschaftlich genutzt, 49,2 % sind mit Wald bedeckt.

Der höchste Punkt der Gemeinde liegt auf 2506 Metern über dem Meeresspiegel am Gipfel des großen Hinterhorns (Mitterhorn).

Die erste, archäologisch durch Reihengräber nachweisbare, Besiedlung fand wohl im 10. Jahrhundert durch bajuwarische Stämme statt. Die Hofmark Pillersee wurde im 12. Jahrhundert durch Benediktinermönche des Klosters Rott am Inn besiedelt.

Der Name des Ortes ist von dem heiligen Ulrich von Augsburg her abgeleitet, nach dem auch die Pfarre benannt wurde. Im Jahr 1377 wurde das "Wirtshaus an der Straß" als damals einziges Wirtshaus im Pillerseetal schriftlich erwähnt.

Im Jahre 1401 wurde die spätgotische Wallfahrtskirche in einer Urkunde erwähnt. 

Traumhafte Umgebung und sehenswerte Bauten

2) Gemeindehaus, Foto: Tnemtsoni, Lizenz: CC BY-SA 3.0

St. Ulrich am Pillersee liegt nicht nur in einer wunderschönen Ecke von Tirol, die kleine Gemeinde hat neben dem malerischen See auch einige interessante Bauten, die zu einem Besuch einladen.

 

Zu erwähnen ist die barocke Pfarrkirche zum Heiligen Ulrich und das Pfarrhaus. Die Kirche gehörte einst zum Kloster Rott am Inn und wurde erstmals 1151 erwähnt.

 

Der Turm hat einen romanischen Baukern. Später erfolgte ein Umbau und 1506 wurde die nunmehr gotische Kirche geweiht. Im 17. und 18. Jahrhundert hat man die Kirche im Zeichen der Zeit als Barockkirche umgebaut. Eine weitere Umgestaltung fand 1865/66 statt und zwar in den neogotischen Stil. Im Jahr 1960/61 erfolgte im Rahmen der Renovierungen der Rückbau in den barocken Stil.

Die kleine Kapelle St. Adolari zeigt im Chor Fresken aus dem 14. Jahrhundert, die im Rahmen einer Renovierung freigelegt und restauriert wurden.

St. Ulrich im Sommer

2) St. Ulrich von Osten gesehen, Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Das Pillerseetal wurde erst relativ spät für Autoverkehr erschlossen. Zwischen 1911 und 1931 wurde die Straße durch das Pillerseetal gebaut, was die Erreichbarkeit des Tals erhöhte und zu einem wirtschaftlichen Anschluss auch für den Fremdenverkehr führte.

Im Sommer bietet das Feriendorf alle Varianten des Wassersport an.

Dazu gibt es zahlreiche Wanderwege mit leichten, mittleren und anspruchsvollen Schwierigkeitsgraden, die Familien und Bergsteiger zu ausgedehnten Spaziergängen und Wanderungen einladen.

St. Ulrich im Winter

St. Ulrich besitzt ein eigenes kleines Skigebiet, das an den Skiverbund Pillerseetal angeschlossen ist.

Darüber hinaus sind die Skigebiete bei St. Jakob in Haus und bei Fieberbrunn nur wenige Kilometer entfernt und daher schnell erreichbar.

Ein Regionalbus verkehrt zwischen den Orten des Pillerseetals und im Winter fährt ein kostenloser Skibus in höherer Frequenz.