Landschaftsbild

2) Kopfbild Mitte: Obernberger See, Foto: Christoph Praxmarer, Lizenz: CC BY-SA 2.5 US

Übersicht zur Gemeinde

Bundesland Tirol
Politischer Bezirk Innsbruck Land
Gemeinde Matrei am Brenner
Höhe 992 m.ü.M.
Einwohner 2.589 (01/2016)

Offizielle Website / Quellen

www.matrei-brenner.tirol.gv.at

Quellennachweis

 

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Landkarte Großansicht

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Matrei am Brenner

2) Wappen Matrei am Brenner, Lizenz: Gemeinfrei

Matrei am Brenner übt mit seinem geschlossenen Ortskern und den reich verzierten Bürger- und Gasthäusern einen besonderen Reiz zum Einkaufen und Einkehren aus.

Der Ort ist flächenmäßig die zweitkleinste Gemeinde Tirols und ist kulturell, wirtschaftlich und siedlungsmäßig stark mit Pfons und Mühlbachl verbunden.

Funde der späten Bronzezeit und der Hallstattkultur beweisen eine frühe Besiedelung an einer verkehrsgeografisch wichtigen Stelle. Der Name leitet sich von der römischen Straßenstation Matreium ab, die in der Tabula Peutingeriana verzeichnet ist. 955 wurde der Ort als 'Locus Matereia' erstmals urkundlich erwähnt.

Im Jahr 1251 wurde Matrei zum Markt erhoben. 1497 traten die Bischöfe von Brixen den Markt an Tirol ab, das Marktgericht blieb jedoch bis 1810 bestehen und wurde dann dem Landgericht Steinach einverleibt.

Tourismus und Gewerbebetriebe

2) Altstadt von Matrei am Brenner, Foto: Roman Klementschitz, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Der rege Personen- und Warenverkehr über den Brenner machte Matrei zu einer wichtigen Station im Fuhrverkehr.

Mit der Eröffnung der Brennerbahn 1867 hörte diese wichtige Funktion fast gänzlich auf.

Heute ist Matrei am Brenner ein beliebter Treffpunkt zum Einkaufen und zum Besuch der hübschen Lokale.

Die reich verzierten Häuser im alten Kern der Gemeinde laden dazu ein.

Kloster Maria Waldrast, Wallfahrtskloster des Servitenordens

2) Maria Waldrast, Foto: Leonhard Kurenz, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Kloster Maria Waldrast ist ein Wallfahrtskloster des Servitenordens und liegt ca. 4 km westlich von Matrei am Brenner auf über 1.600 m ü. A. am Fuß der Serles. Es ist eines der höchstgelegenen Klöster Europas.

Die Gründung des Klosters beruht auf einer Sage, derzufolge zwei Hirtenknaben hier 1407 ein aus einem Baumstamm gewachsenes Muttergottesbild fanden. 1465 wurde die Wallfahrtskirche eingeweiht, die bis heute ein Anziehungspunkt für viele Pilger ist.

Dem Wasser der Quelle von Maria Waldrast wird heilende Wirkung zugesprochen, wofür jedoch keine wissenschaftlichen Beweise bekannt sind.

Der Klostergasthof ist ein beliebter Stützpunkt für Wanderer, besonders für die Besteigung der Serles, aber auch im Winter bei Skitouren, Skilanglauf und Rodeln.