Landschaftsbild 40

1) Kopfbild Mitte: Stubaital, Ausblick von Patsch

2) Doppeltraktion, Foto: Hilmar Werner, Göttingen, Lizenz: CC BY-SA 3.0
2) Mutterer Viadukt, Foto: Manni Schneiderbauer, Lizenz: CC BY-SA 3.0
2) Mutterer Viadukt 1904, Freigabe: Public Domain
2) Muters / Bergiselschanze, Foto Christian Haisjackl, Lizenz: CC BY-SA 3.0
2) Triebwagen TW351, Foto: Hafelekar, Lizenz: CC BY-SA 3.0
2) Winterbetrieb, Foto: Christian Haisjackl, Lizenz: CC BY-SA 3.0

______________________

Quellennachweis

_________________________

Die Geschichte der Stubaitalbahn

2) Museumsremise Bergisel, Foto Christian Haisjackl, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Die Stubaitalbahn ist eine 18 Kilometer lange, schmalspurige Nebenbahn von Innsbruck nach Fulpmes in Tirol. Die meterspurige Strecke verläuft vom Innsbrucker Hauptbahnhof durch die Innere Stadt und den Stadtteil Wilten und weiter über die Dörfer Natters, Mutters, Kreith und Telfes.

Die Bahn verkehrt zwischen dem Hauptbahnhof und dem Stubaitalbahnhof in Innsbruck wie eine Straßenbahn und benutzt die Gleise der Linien 1 und 3 mit, während sie zwischen dem Stubaitalbahnhof und Fulpmes als Nebenbahn trassiert ist. Sie ist als Linie STB in das Innsbrucker Straßenbahn- und Regionalbahnnetz eingegliedert.

Die acht Bahnhöfe Sonnenburgerhof, Hölltal, Mutters, Feldeler, Kreith, Telfer Wiesen, Luimes, Telfes verfügen ? auf der ansonsten eingleisigen Überlandstrecke ? über Ausweichen, die im Regelfall im Linksverkehr befahren werden. Der Endbahnhof Fulpmes ist dreigleisig.

Die Geschichte der Stubaitalbahn

Bereits 1888 gab es bereits erste Überlegungen, eine Bahn in das Stubaital zu bauen, da am Eingang des Tals Eisen verarbeitende Betriebe angesiedelt waren und die Straße ins Tal sich in einem recht schlechten Zustand befand.

Der Tiroler Eisenbahnpionier Ing. Josef Riehl, der mit der Detailplanung der Trasse beauftragt wurde, schlug eine Route über Natters, Mutters und Kreith nach Telfes vor. Die Bahn sollte die gleichen Richtwerte wie die bereits in Bau befindliche Innsbrucker Mittelgebirgsbahn (heute Linie 6 der Innsbrucker Straßenbahn) aufweisen.

Ende 1900 wurde dem Bahnbaukomitee mitgeteilt, dass die Monarchie sich an den Kosten nur dann beteilige, wenn die Bahn bloß bis Fulpmes errichtet werde.

Die Trassenrevision fand Mitte 1901 statt. Die Stadt Innsbruck, welche auch Aktien der Stubaitalbahn hielt, schlug vor, die Bahn mit dem Strom des neu gebauten Sillkraftwerkes zu betreiben, das mehr Strom lieferte, als die Stadt benötigte. Allerdings fehlte vorerst die Technik, da Wechselstrommotoren mit entsprechender Leistung und Abmessungen damals noch nicht entwickelt waren, um das Angebot nutzen zu können. Die AEG-Union (damals Union-Elektricitäts-Gesellschaft) jedoch suchte eine Erprobungsmöglichkeit für einen neu entworfenen Wechselstrommotor der Ingenieure Winter und Eichberg. Ing. Riehl konnte sich mit der AEG-Union darauf einigen, dass diese Motoren auf der zukünftigen Stubaitalbahn verwendet würden, falls die AEG das fehlende Kapital für den Bau zur Verfügung stellte.

Der Spatenstich für die meterspurige Bahnstrecke erfolgte dann Mitte 1903. Auf Grund des geringen Kapitals passte Ing. Riehl die Strecke den Landschaftsformen an. Große Probleme bereitete der Untergrund entlang der gesamten Strecke, da das Gelände nicht sehr stabil ist.

Im Juli 1904 waren die Bauarbeiten abgeschlossen. Vom Bahnhof Wilten, der in der Nähe des Bergisel-Bahnhofs lag, führte die Strecke zu den Haltestellen Plateau (heute Sonnenburgerhof), Gärberbach und Natters und von dort weiter zum Bahnhof Mutters. Anschließend verläuft die Strecke durch die Haltestelle Raitis zum Bahnhof Kreith. Von dort geht es weiter durch die Haltestelle Luimes-Mieders, durch den Bahnhof Telfes hindurch zum Endbahnhof Fulpmes.

Weitere Informationen zur Geschichte der Bahn erhalten Sie über den Link

Stubaitalbahn.

Informationen zu den aktuellen Fahrplänen unter

www.ivb.at