Landschaftsbild 50

2) Kopfbild Mitte: Tschögglberg, Foto: Aconcagua, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Übersicht zur Gemeinde

Italienische Region Trentino-Südtirol
Provinz Bozen
Bezirks-gemeinschaft Salten-Schlern
Gemeinde Jenesien
Höhe Zentrum 1.100 m.ü.M.
Einwohner 2.935 (Jan. 2010)
Sprachgruppe Prozentualer Anteil
Deutsch 97,29%
Italienisch 2,59%
Ladinisch 0,12%

Offizielle Website / Quellen

www.gemeinde.jenesien.bz.it

Quellennachweis

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Landkarte Großansicht

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Jenesien, Aussichtsplatz von Bozen

2) Wappen Jenesien, Lizenz: Gemeinfrei

Jenesien (ital: San Genesio Atesino) liegt am Hochplateau des Salten am Südhang des Tschögglbergs oberhalb von Bozen.

Zwischen Bozen und Jenesien gibt es neben einer langen und kurvigen Straßenverbindung auch die Seilbahn Jenesien.

Durch den Ort verläuft der europäische Fernwanderweg E5. Der Ort besteht aus dem Hauptort Jenesien sowie den vier Fraktionen Afing, Flaas, Glaning und Nobls.

Jenesien im Sommer und Winter

2) Langfenn bei Jenesien, Foto: Bernhard Beschorner, Lizenz: CC BY 3.0

Jenesien ist nicht nur die gute Wohngegend und Sommerfrische von Bozen, sondern auch Teil des Fernwanderweges und daher beleibt bei den Freunden der Bergwelt und der Natur.

Der Name Jenesiens kommt vom heiligen Genesius von Rom, dem Patron der Pfarrkirche des Ortes und wurde 1186 erstmals erwähnt.

Der Name der Fraktion Afing, die zu Jenesien gehört, leitet sich vom Lateinischen a via (= abgelegene Gegend) ab. Auch die Fraktion Flaas wird 1186 erstmals als Valas (wahrscheinlich aus lateinisch valles - Tal) urkundlich erwähnt.

Der Name der Fraktion Glaning leitet sich von (Glan = Preiselbeere) ab und bedeutet so viel wie Platz der Preiselbeeren.

Seit 1600 ist Glaning Wallfahrtsort. Der Name des Ortes Nobls, der 1290 erstmals erwähnt wird, leitet sich von der lateinischen Bezeichnung für Ahorn ab.

Der bis zum Bau der neuen Straße in den 1980er Jahren vorherrschende Charakter eines Bergdorfes ging im Laufe der Zeit verloren; heute ist der Ort durch Zuzug aus Bozen beinahe städtisch geprägt.