Landschaftsbild 10

2) Kopfbild Mitte: Rosengarten, 
Foto: Josef Tinkhauser
Lizenz: CC BY-SA 3.0

Übersicht zur Gemeinde

Italienische Region Trentino-Südtirol
Provinz Bozen
Bezirks-gemeinschaft Salten-Schlern
Gemeinde Karneid
Höhe Zentrum 800 m.ü.M.
Einwohner 3.330 (Jan. 2010)
Sprachgruppe Prozentualer Anteil
Deutsch 87,3%
Italienisch 12,4%
Ladinisch 0,3%

Offizielle Website / Quellen

www.gemeinde.karneid.bz.it

Quellennachweis

_________________________

Landkarte Großansicht

_________________________

2) Die Steinegger Erdpyramiden, Urheber. Christoph Federer, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Karneid - der Eingang zum Eggental

2) Wappen Karneid, Lizenz: Gemeinfrei

Karneid (ital.: Cornedo all'Isarco) hat seinen Namen von der gleichnamigen Burg, die eine der schönsten des Landes ist.

Sitz der Gemeinde, zu der die Orte Gummer, Steinegg und Blumau gehören, ist Kardaun, das im Talkessel liegt und auch wegen des Wasserkraftwerkes bekannt ist.

Vom dem geplanten Fahrradweg Bozen?Waidbruck, der auch durch die Karneider Fraktionen Kardaun und Blumau führen wird, ist jetzt schon der Abschnitt zwischen Kardaun und Bozen befahrbar. Das Teilstück Kardaun?Blumau, auf der ehemaligen Bahnstrecke wurde ebenfalls bereits errichtet.

Eisack, Eggentaler Bach und Braibach bestimmen das Bild der tief zwischen den Bergen liegenden Gemeinde.

Karneid und sein Schloss

2) Schloss Karneid, Foto: Stefan Kuhn, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Die Burg Karneid, auch als Schloss bezeichnet, ragt auf einem steilen, von zwei Seiten scheinbar unerreichbaren Felshügel auf. Die Anlage wurde vermutlich erst im späten 13. Jahrhundert erbaut und erstmals 1297 erwähnt.

Die Anlage besteht im Wesentlichen aus Bergfried, Palais, Wohnturm, Ringmauer mit Schwalbenschwanzzinnen und Burgkapelle. Im 14. Jahrhundert wurde ein Zwinger hinzugefügt, im 16. Jahrhundert der heutige Eingang, Tortürme und einige Bauten im Inneren.

Im späten 18. Jahrhundert begann die Burg zu verfallen und wurde daher von Ferdinand von Miller und seinen Erben sehr schön und historisch korrekt wieder instand gesetzt. 1870 übernahm Ferdinand von Malaisé, Schwiegersohn von Miller, die Burg.

Seit 1973 ist nunmehr Christoph von Malaisé der Eigentümer. Die Burg steht für öffentliche Veranstaltungen wie Konzerte, Autorenlesungen und Empfänge zur Verfügung und kann in den Monaten April bis Oktober besichtigt werden.

Die Erdpyramiden in Karneid

2) Schloss Karneid, Burgkapelle, Urheber anonym, Lizenz: Gemeinfrei

Der Pyramidenrundgang an den Erdpyramiden in Steinegg und das Heimatmuseum sind einen Abstecher wert.

Bei schönem Wetter und klarem Himmel ist die Volkssternwarte Max Valier in Gummer ein Höhepunkt.