Landschaftsbild 40

2) Kopfbild Mitte: Speikboden, Foto: Gissa, Lizenz: Gemeinfrei

Übersicht zur Gemeinde

Italienische Region Trentino-Südtirol
Provinz Bozen
Bezirks-gemeinschaft Pustertal
Gemeinde Sand in Taufers
Fraktion Rein in Taufers
Höhe Zentrum 1600 m.ü.M.
Einwohner 340 (12/2015)
Sprachgruppen Siehe Sand in Taufers

Offizielle Website / Quellen

www.rein-in-taufers.com

Quellennachweis

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Landkarte Großansicht

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Impressionen

2) Rein in Taufers, Foto: Hanno Sandvik, Lizenz: CC BY-SA 3.0
2) Der Reinbach, Foto: I, STirol, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Rein in Taufers

4) Wappen Sand in Taufers, Quelle: www.comuniweb.it, Lizenz: Gemeinfrei

Rein in Taufers ist eine Fraktion der Marktgemeinde Sand in Taufers und liegt im Reintal, das sich bei Sand in Taufers hin zum Naturpark Riesenferner-Ahrn öffnet.

Rein wird erstmals 1225 als Ruine urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich von lateinischen rius, rivus ab und bedeutet so viel wie Kleine Bäche.

Die ersten Spuren einer Begehung der Gegend durch den Menschen reichen bis in die Mittlere Steinzeit (ca. 8.000 bis 5.500 v. Chr.) zurück. Der einzige, bisher sicher nachgewiesene Jägerrastplatz im Tauferer Tal und im Ahrntal wurde 1984 am Klammljoch (2294 m) entdeckt.

Im Sommer 1992 wurden in der Nähe der Rieserfernerhütte Bekleidungsstücke aus der Eisenzeit gefunden.

Eine einzigartige Landschaft zum Wandern und Skifahren

2) Rein in Taufers, Foto: Norbert Berthold, Lizenz: Gemeinfrei

Rein in Taufers war schon vor dem Ersten Weltkrieg wegen seiner Naturschönheiten und der mächtigen Berge ein beliebtes Touristenziel. In der Gemeinde, die für die Gäste das ganze Jahr über interessante Urlaubsangebote bereithält, gibt es eine Vielzahl an Hotels, Gaststätten und privaten Beherbergungsbetrieben.

Rein in Taufers liegt umgeben vom Naturpark Rieserferner-Ahrn in landschaftlich reizvoller, hochalpiner Lage. Der Ort ist somit Ausgangspunkt für eine Vielzahl von Bergtouren in der Durreckgruppe und Rieserfernergruppe.

Der Hausberg ist der Hochgall und mit 3436 m der höchste Berg der Rieserfernergruppe. Der Hochgall ist über die Hochgallhütte, ehemals Kasseler Hütte, in anspruchsvoller Tour zu erreichen und daher nur für erfahrene Alpinisten zu empfehlen.

Am Tristennöckl, der oberhalb der Kasseler Hütte liegt, befindet sich in knapp 2300 m der höchste Zirbenbestand der Ostalpen.

Sehenswert sind die Wasserfälle des Reinbach in der Reinbachschlucht. Die drei eindrucksvollen Wässerfälle lassen sich über den Franziskusweg erreichen.

Den Wintergästen stehen ein Langlaufzentrum und zwei Skilifte zur Verfügung.

Die Wasserfälle des Reinbaches

2) Reinbachschlucht und Wasserfälle, Foto: Memorino, Lizenz: CC BY 3.0
2) Wasserfall, Unterstufe, Foto: Fedi, Lizenz: CC BY-SA 3.0