Landschaftsbild 15

1) Kopfbild´Mitte: Gadertal, Kreuzkofel

Übersicht zur Gemeinde

Italienische Region Trentino-Südtirol
Provinz Bozen
Bezirks-gemeinschaft Pustertal
Gemeinde St. Martin in Thurn
Höhe Zentrum 1135 m.ü.M.
Italienische Region Trentino-Südtirol
Provinz Bozen
Bezirks-gemeinschaft Pustertal
Gemeinde St. Martin in Thurn
Höhe Zentrum 1135 m.ü.M.
Einwohner 1.703 (12/2013)
Sprachgruppe Prozentualer Anteil
Deutsch 1,82%
Italienisch 1,47%
Ladinisch 97,71%
Franktionen Campill, Pikolein, Untermoi

Offizielle Website / Quellen

St-Martin-in-Thurn

Quellennachweis

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Landkarte Großansicht

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Impressionen

2) Das Schloss, Foto: Alex1011, Lizenz: CC BY-SA 3.0
2) Bunte Holzdächer in der Ortsmitte, Foto: Alex1011, Lizenz: CC BY-SA 3.0

St. Martin in Thurn, das kulturelle Zentrum von Ladinien

4) Wappen St. Martin in Thurn, Quelle: www.comuniweb.it, Lizenz: Gemeinfrei

St. Martin in Thurn, ladinisch San Martin de Tor, italienisch San Martino in Badia, kann man als das Zentrum des Tales betrachten, auch wenn Corvara hinsichtlich des Bekanntheitsgrades eine andere, für den Tourismus herausragende Rolle spielt.

In St. Martin befindet sich ein ladinisches Museum, das in der Burg untergebracht ist und im Ort ist das ladinische Kulturinstitut Micurà de Rü untergebracht.

In diesem Museum wird gemäß einer Theorie von Lois Craffonara der Name "Gader" auf das lateinische Quadra für Quadrat zurückgeführt.

Demnach hatten die alten Römer für ländliche Siedlungen einen standardisierten Wegeplan nach Art eines 3x3=9, also von insgesamt neun Quadraten.

Da die Maße dieses Quadrats aus neun kleineren Quadraten aus archäologischen Funden von anderen Orten bekannt sind, kann man prüfen, ob etwa Sankt Martin in Thurn einst nach einem solchen Plan erbaut wurde.

Fereien im Sommer und Winter

2) Ortsmitte von St. Martin in Thurn, Foto: Alex1011, Lizenz: CC BY-SA 3.0

St. Martin in Thurn ist eine Gemeinde, die sich auf den Tourismus konzentriert und dementsprechend eine große Vielfalt an Aktivitäten anbietet.

Im Sommer sind es die vielen Möglichkeiten zum Bergsteigen, klettern und Wandern, die sich aus dem gesamten Gebiet ergeben, das Teil des Naturpark Fanes-Sennes-Prags ergeben.

Im Winter ist es das, was Gäste suchen: Behagliche Unterkünfte mit sehr guten Möglichkeiten für Winterausflüge.

Das Feriendorf ist natürlich auch ein idealer Ausgangspunkt in die nahegelegenen Skigebiete in und rund um Corvara.

Bad Valdander, ein Traditionsbad mit Geschichte

2) Bad Valdander in Untermoj, Foto: Leitzsche, Lizenz: Gemeinfrei

Im Ortsteil Untermoj gibt es ein Heilbad, das schon 1820 mit Kapelle errichtet wurde. Es ist denkmalgeschützt und Bestandteil des Gasthof Al Bagn Valdander.

Das Heilbad, Bad Valdander, in Südtirol "Bauernbadl" genannt liegt auf einer Höhe von 1.443 m. Der Name stammt aus dem lateinischen Val d'Ander (Höhlental, lateinisch antrum = Höhle).

Das Wasser wurde schon vor Jahrhunderten in Felsengrotten als Heilwasser genutzt.

Das Wasser kommt aus Bellerophonschichten, d.h. aus tuffsteinartigem Felsen. Es soll gegen Rheuma, Gicht, Bleichsucht, Blutflüsse, Blutarmut, Verschleimung der Atemwege, Muskel- und Nervenerkrankungen, chronische Hautausschläge und Geschwüre wirken.

Im Gasthof gibt es eine spezielle Anwendung in Zilbelholzwannen.

Informationen unter www.valdander.com

Impressionen aus St. Martin in Thurn

2) Spielzimmer im Museum, Foto: Ladinciastel, Lizenz: CC BY-SA 3.0
2) Panorma, Foto: Bbruno, Lizenz: CC BY-SA 3.0
2) Peitlerkofel, Foto: M. Klüber Fotografie, Lizenz: CC BY-SA 3.0
2) Peitlerkofel, Furkelpass, Foto: Mckayser, Lizenz: CC BY-SA 3.0
2) Peitlerkofel, Würzpass, Foto: Alex1011, Lizenz: CC BY-SA 3.0
2) Gehöft in der Fraktion Seres, Foto: Noclador, Lizenz: CC BY-SA 3.0