Landschaftsbild

1) Kopfbild mitte, Meran, Blick ins Etschtal und zur Mendelnase.

Impressionen

1) Die Staustufe der Etsch für das Elektrizitätswerk und die Ableitung des Marlinger Waal
1) Der Einstieg zum Waalweg
1) Der Waal verläuft im Tunnel
1) Schattige Stellen am Waal
1) Entlang der Felsen
1) Ausblick nach Meran

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Quellennachweis

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Marlinger Waalweg

1) Marlinger Waal am Beginn in Töll

Der Marlinger Waal, ist ungefähr 12 km lang und damit der längste Waal in Südtirol.

Er wurde auf Betreiben des Klosters Allerengelberg in Schnals als Gemeinschaftswerk mit der Gemeinde Marling zwischen 1737 und 1756 erbaut.

Das Kloster hatte bei Marling 1619 den Gaienhof mit seinen Weingüter erworben und dies erforderte eine entsprechende Bewässerung.

Der Waal beginnt bei der Ortschaft Töll und endet in Oberlana. Die Anzeige der Gehzeit auf der Tafel im Bild links ist nur bis Marling gerechnet.

Blick nach Meran vom Ende des Waalweges in Oberlana

1) Blick nach Meran vom Ende in Oberlana

Nehmen Sie am besten den Bus oder Zug von Meran nach Töll und beginnen Sie dort die Wanderung. Am Ende in Oberlana können Sie wieder mit dem Bus in die Stadt fahren.

Beide Richtungen sind reizvoll. Am Beginn in Töll ist aber nicht nur der Einstieg einfach zu finden, sie ersparen sich auch den steilen Aufstieg, den Sie von Oberlana aus haben.

Wer nicht ganz schwindelfrei ist, der sollte den Waalweg erst in Marling beginnen. Dorthin fährt sowohl der Bus als auch der Zug (Vinschgerbahn).

Der Marlinger Waalweg bietet von einer felsigen Umgebung bis hin zu wundervollen Weinbergen und Obstplantagen sehr viel Abwechslung und reizvolle Ausblicke auf den Meraner Talkessel und das gesamte Etschtal.

Brauerei und Schloss Forst

1) Schloss Forst

Beginnt man die Wanderung auf dem Marlinger Waalweg in Töll, so werden nach gut einer halben Stunde die Brauerei und das Schloss Forst sichtbar.

Aus der Brauerei kommt das auch über die Landesgrenzen hinweg bekannte Forster Bier.

Wie jede Brauerei, so hat auch die Brauerei Forst eine Brauereigaststätte. Das Angebot an Räumlichkeiten ist erstaunlich und erstreckt sich von der klassischen Schwemme über kleine Stuben bis hin zu einem großen Biergarten.

Die Küche bietet ein sehr gutes Essen. Die Speisekarte enthält Speisen aus der landestypischen Küche, der italienischen Küche und der internationalen Küche.  

Schloss Forst ist im Privatbesitz und als Hotel mit gehobenem Standard ausgestattet.

Eine Pause an schönen Plätzen lohnt sich

2) Schloss Lebenberg, oberhalb von Tscherms, Foto: Allie Caulfield, Lizenz: CC BY 2.0 US

Eine Pause auf der Wanderung nach Lana und ein Abstecher zum Schloss Lebenberg lohnt sich.

Das Schloss wurde wohl in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts von den Herren von Marling erbaut. Anschließend war die damalige Burg im Besitz der Herren von Lebenberg und kam 1426 per Heirat der Erbtochter Dorothea von Lebenberg an die Herren und späteren Grafen von Fuchs, die auch schon Schloss Freudenstein in Eppan besaßen. Sie nahmen viele bauliche Veränderungen und Vergrößerungen an der Anlage vor, so dass sich ihre Gebäude heute um verwinkelte Innenhöfe gruppieren.

Die Familie Fuchs starb 1828 aus, und die Anlage wechselte in der Folgezeit mehrfach den Besitzer, ehe sie 1924 von dem Holländer Adrian van Rossem van Sinoutskerke gekauft wurde. Seine Familie bewohnt noch heute einen Teil des Schlosses.

Im unbewohnten Teil des Schlosses ist ein Museum eingerichtet, das von März bis Oktober geöffnet ist. Zu seinen besonderen Attraktionen gehört eine mittelalterliche Waffensammlung und ein großes Wandfresko im Rittersaal.

Ausblicke und Möglichkeiten zur Rast

1) Törggelehof am Ende des Waalweges bei Lana

Neben dem Besuch des Schlosses findet man einige Gelegenheiten zum 'Einkehren' und zu einem schmackhaften Essen oder einer Brettljause mit dem in dieser Gegend wachsenden Wein.

Doch Vorsicht mit dem Wein, der die Beine schwer macht und das Gleichgewicht stören kann, was bei der geringen Breite der Waalwege und den teils steilen Abründen unangenehm ausgehen kann.

Naturlehrpfad Aichberg und Gaulpromenade

1) Beschreibung zum Naturlehrpfad

Wenn Sie in Oberlana noch nicht zu müde sind und weitere traumhafte Eindrücke sammeln wollen, dann können Sie am Ende des Waalweges zwei weitere kleine Spaziergänge unternehmen.

Es ist dies einerseits der Naturlehrpfad Aichberg, der direkt am Ende des Waalweges beginnt oder nach dem Abstieg nach Lana die Gaulpromenade, die an der Brücke über die Falschauer beginnt.

Die Gaulpromenade ist ein schöner Weg, der in die Schlucht führt, aus der die Falschauer kommt. Der hintere Teil des Weges ist mit einigen Hängebrücken ausgestattet, die zum Überschreiten einladen. Sehen Sie dazu die Beschreibung unter der Rubrik Lana.

Impressionen vom Marlinger Waalweg

1) Blick auf die Vinschgerbahn
1) Blick auf Meran