Landschaftsbild

1) Kopfbild mitte, Meran, Blick ins Etschtal und zur Mendelnase.

Impressionen

1) Der Anfang in Saltaus, die Hirzerbahn, die neben dem Saltauserhof liegt
1) Der Anfang in Obermais
1) Obermais, Wegweiser am Schloss Planta (links)
1) Felsdurchbruch für das Wasser
1) Abschnitt entlang der Felsen
1) Schmale Abschnitte
1) Wegekreuz

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Quellennachweis

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Maiser Waalweg

1) Saltaus, Saltauserhof, Haltestelle für den Bus

Der Maiser Waal ist ungefähr 5,5 km lang. Er führt von Saltaus, wo das Wasser von der Passer abgeleitet wird, in Richtung Meran und endet im Stadtteil Obermais.

Der Name des Waales ist sehr alt und leitet sich von der ehemals selbständigen Gemeinde Mais ab. Heute sind dies die Stadtteile Obermais und Untermais.

Sie können den Waalweg in beiden Richtungen erkunden und er eignet sich besonders für heiße Tage, weil große Teile davon im Wald verlaufen. Als Raststation ist der etwa auf halbem Weg liegende Ofenbauer empfehlenswert. Er liegt inmitten von Obstplantagen, etwas unterhalb des Waalweges, am Ende des bewaldeten Abschnittes.

Nehmen Sie am besten den Bus von Meran nach Saltaus im Passeiertal und beginnen Sie dort die Wanderung. Am Ende des Waalweges in Obermais erreichen Sie in etwa 10 Minuten den Brunnenplatz und können mit dem Bus wieder in die Stadt fahren.

Der Zeitbedarf von der Bushaltestelle Saltaus bis zum Brunnenplatz in Obermais liegt bei ca. 2,5 Stunden, weil der Waalweg etwas abseits der möglichen Ausgangspunkte liegt.

Der Anfang in Saltaus

1) Der Anfang des Waalweges

Wenn Sie von Saltaus nach Obermais laufen, beginnt die Tour am Saltauserhof, vorbei an der Hirzerbahn und über die Passerbrücke zum Beginn des Waalweges.

Auf dieser Tour haben Sie zunächst das Passeiertal und Riffian im Blickfeld.

Nach etwa einer Stunde Laufzeit umrundet der Waalweg den Berg in einer Linksbiegung. Das Blickfeld öffnet sich jetzt in Richtung Meran und in das Etschtal sowie zum Küchelberg, zum Tschögglberg und zum Vigiljoch.

Der Anfang in Obermais

1) Der Anfang in Obermais, das kleine Gittertor

Wenn Sie den Waalweg von Obermais nach Riffian laufen, dann haben Sie auf der rechten Seite Schenna und das Mausoleum im Blickfeld.

Auf der linken Seite sehen Sie den Küchelberg, die Texelgruppe mit der Mutspitze sowie die Ortschaften Riffian und Tirol.

Der Anfang in Obermais ist unscheinbar und muss schon fast gesucht werden. Vom Brunnenplatz laufen Sie zunächst den Reichenbachweg, erreichen dann die Hauptstrasse (Schennastrasse) und kurz danach die Villa Hoffmann, an der sich auch die Haltestelle "Via Schenna 2" befindet. Auf der gegenüberliegenden Seite sehen Sie das kleine Holztürchen.

1) Blick nach Riffian

Der Waalweg führt zunächst durch Gärten und durch zwei weitere Türchen.

Am Ende der Gärten erreichen Sie den Montaniweg, biegen rechts ab und laufen den Montaniweg bis zur Kreuzung. Dort biegen nach links ab in die Plantastrasse.

Nach etwa 100 m sehen Sie links die Mauern und den Eckturm von Schloss Planta und bei der Kreuzung auf der rechten Seite das Schildchen Waalweg. Der Waal verläuft jetzt durch Wiesen, Obstplantagen und Weingärten. 

Zeugnisse einstiger Technik zur Wasserkontrolle

1) Wasserrad mit Glocke

Von Saltaus aus gesehen verläuft der Waalweg zunächst durch bewaldetes Gebiet, ist sehr schattig und daher auch beliebt für heiße Tage. Zahlreiche Bänke mit Aussicht laden zum Verweilen ein.

Eines der wenigen Exeplare früher Technik zur Überwachung des Wassers ist an einem kleinen Bauernhof noch erhalten. Ein Wasserrad mit einer verbundene Kuhglocke. Das regelmäßige Schlagen war die Garantie dafür, dass das Wasser noch läuft. Die Glocken hatten unterschiedliche Klänge, um die Abschnitte zu unterscheiden.

Eindrücke von der Wanderung und der Umgebung

1) Blick zur Laugenspitze, die westlich vom Gampenpass aufragt
1) Rastplatz mit Blick nach Riffian

Eindrücke von der Nutzung des Wassers

1) Blick auf die Mutspitze
1) Ableitung in ein Druckbecken
1) Wasserspeicher, Tschött genannt

Die Technologien zur Bewässerung teilen sich in drei Hauptgruppen auf:

  1. Die einfache Ableitung durch Öffnungen am Waalweg, die durch Schieber die Wassermenge regeln,
  2. die Vorratsspeicherung des Wassers in einer Tschött
  3. die Zwischenspeicherung in einem Druckbecken für die Beregnungsanlagen

Wie schon in der allgemeinen Beschreibung zur Geschichte und Nutzung erwähnt, ist die Verwendung des Wassers nach einem strengen Plan geregelt.  

Fortsetzung der Wanderung über die Gilfpromenade zur Altstadt

Wenn Sie am Brunnenplatz noch nicht zu müde sind und weitere traumhafte Blicke der Passer einfangen wollen, dann können Sie den Weg in die Stadt über die Gilf (Schlucht und Wasserfall der Passer) nehmen.

Vom Brunnenplatz führt der historische Sissiweg in die Gilfpromenade. Sehen Sie dazu die Beschreibungen unter der Rubrik Meran / Promenaden.