Landschaftsbild

1) Kopfbild mitte, Meran, Blick ins Etschtal und zur Mendelnase.

Impressionen

1) Der Anfang bei Töll
10) Blick zum Ifinger und Schloss Tirol, Foto: Hans-Peter Krause
10) Blick zum Vinschgau, Foto: Hans-Peter Krause
1) Blick nach Osten zum Ifinger
1) Weinlaube (Pergola)
1) Geschichte des Waal
1) Weingeschichte
1) Ende erster Abschnitt (Plarser Waal), Beginn zweiter Abschnitt (Algunder Waal)
1) Ende des Algunder Waal

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Quellennachweis

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Algunder / Plarser Waalweg

1) Wegweiser zum Waalweg

Der Algunder Waal ist etwa 6 km lang und beginnt in Töll.

Nehmen Sie am besten in Meran den Zug nach Töll oder den Bus nach Partschins. Der Bus fährt über Algund und die Haltestelle ist kurz nach dem Beginn des Waalweges, kurz vor Töll. Die Busfahrer wissen Bescheid und halten bei der Bedarfshaltestelle, wenn Sie dies ankündigen.

Am Ende des Waalweges in Gratsch können Sie wieder mit dem Bus in die Stadt fahren. Absteigen können Sie auch schon in Algund, beim Übergang vom Plarser Waal in den Algunder Waal.

Zeitbedarf für den ersten Abschnitt von Töll bis Algund: ca. 60 Minuten

Zeitbedarf für den zweiten Abschnitt von Algund bis Gratsch: ca. 30 Minuten

Viel Abwechslung und reizvolle Ausblicke

1) Blick nach Osten zum Ifinger

Der Waal, heute meist nur Algunder Waal genannt, setzt sich aus drei Abschnitten zusammen, die durch die Baugeschichte aus dem 13. Jahrhundert begründet sind.

Wir sprechen im ersten Abschnitt vom Plarser Waal, im zweiten Abschnitt vom Algunder Waal und im dritten Abschnitt vom Gratscher Waal, wobei dieser nicht mehr begehbar ist.

Der Waal wird heute noch benutzt und verläuft vom Töllerbach neben der Ortschaft Töll bis nach Gratsch bei Meran. Das Wasser erhält der Waal von der Etsch, das am Stauwehr in Töll abgeleitet wird.  

1) Westblick mit Zielspitze

Der Waalweg bietet sehr viel Abwechslung und reizvolle Ausblicke auf den Meraner Talkessel.

Darüber hinaus findet man bei Algund die Gelegenheit zum 'Einkehren' und zu einem schmackhaften Essen oder einer Brettljause mit dem in dieser Gegend wachsenden Wein.

Doch Vorsicht mit dem Wein, der die Beine schwer macht und das Gleichgewicht stören kann, was bei der geringen Breite der Waalwege und den teils steilen Abgründen unangenehm ausgehen kann.

Durch Weingärten, Obstwiesen und Kastanienhaine

1) Kastanienbaum

Der Waalweg führt meistens überhalb der Obstanbaugebiete und Weinberge und kann somit die Reservoirs für die Bewässerung und Beregnungsanlagen füllen.

Einige Abschnitte gehen auch durch Weinberge und Obstplantagen und könnten zu einem Versuch an Weintrauben und Obst verlocken. Wir raten wegen des möglichen Ärgers dringend davon ab.

Es gibt entlang der Waalwege immer wieder kleine Obstständchen der Bauern, an denen Sie das Obst sehr oft preiswert kaufen können.

Zweiter Abschnitt, Algunder Waal

1) Ostblick nach Algund und auf das Vigiljoch

Der erste Abschnitt endet an der alten Römerstrasse, die über Schloss Thurnstein nach Tirol führt.

Dies ist ein Fahrweg, auf dem Sie nach Algund hinunter laufen können und nach wenigen Minuten die Kirche im Zentrum erreichen. 

Im zweiten Abschnitt des Algunder Waalweges beginnt etwas höher und führt zunächst über den Bach.

1) Ausblick auf Schloss Tirol, den Ifinger und den Hirzer (links, Meran 2000)

Der Waal wird unterhalb des Baches durch ein Rohrsystem geleitet und erscheint geräuschvoll an der Oberfläche. Ab hier läuft das Wasser fast ausschließlich in Rinnen.

Der Ausblick auf das Etschtal, auf die Berge und auf Meran ist von hier aus wieder durch andere Perspektiven reizvoll.

Der näher liegende Küchelberg und die Sicht auf die Brunnenburg, Schloss Tirol und Schloss Thurnstein vermitteln neue Eindrücke von der Landschaft.

Die Hängebrücke am Ende des Algunder Waalweges

1) Hängebrücke in Gratsch

Während der Waal in Gratsch einfach nach links in die kleine Schlucht verläuft, ist für die Fußgänger eine Hängebrücke gebaut worden.

Es ist dies ein Ergebnis der Bemühungen, den Waalweg von einigen Gefahren zu entschärfen und so den Gästen ein mit weniger Risken behaftetes Vergnügen zu bieten.

Am Ende der Wanderung ein herrlicher Ausblick

1) Ausblick auf Algund, Schloss Thurnstein und die Zielspitze

Aufgegeben wurde zwar nicht der wasserführende Waal selbst, jedoch der letzte und relativ kurze Teil des Waalweges, der ursprünglich vor der Brücke weiter durch das Tal bis zum Beginn des Tappeinerweges verlief.

Das Ende des Waalweges mündet nach der Hängebrücke in die Strasse nach Thurnstein. Zur Bushaltestelle und zum Beginn des Tappeinerweges läuft man etwa 5 Minuten auf der Strasse abwärts in Richtung Gratsch und erreicht einen kleinen Platz, wo die Strasse eine Spitzkehre hat. 

Von Gratsch nach Meran über den Tappeinerweg

1) Der Anfang des Tappeinerweges in Gratsch

Wenn Sie noch immer nicht müde sind und weitere traumhafte Blicke in die Umgebung einfangen wollen, dann können Sie am Ende des Waalweges die Wanderung über den Tappeinerweg bis in die Stadtmitte nach Meran fortsetzen.

Je nach Schritttempo benötigen Sie bis Meran ca. 60 bis 90 Minuten und haben auch hier die Möglichkeit zum Einkehren.

Verbindung mit dem Partschinser Waalweg

Wenn Sie bei einen längeren Tagesauflug auch den Partschinser Wasserfall besuchen möchten, sollten Sie zunächst mit dem Bus nach Partschins fahren und beim Wasserfall und dem Partschinser Waal beginnen.

Sehen Sie dazu die Beschreibung zum Partschinser Waal.