Landschaftsbild

1) Kopfbild mitte, Meran, Blick ins Etschtal und zur Mendelnase.

Impressionen

1) Algunder Waalweg, Hängebrücke
1) Algunder Waalweg, Ostblick
1) Maiser Waal

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Wegbeschreibungen

zur den erhaltenen Waalen finden Sie als Unterrubrik zu dieser Seite.

Leider liegen uns derzeit nicht von allen Waalwegen Bilder und detaillierte Beschreibungen vor.

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Quellennachweis

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Die Waale, traumhafte Wanderwege entlang der Bewässerungsgräben

1) Maiser Waal mit Blick nach Süden zur Laugenspitze

Die Niederschlagsmenge ist im Burggrafenamt zwar nicht so gering, wie im Vinschgau, die Weideflächen, Obst- und Weinplantagen erfordern aber gerade in den trockenen Monaten eine künstliche Bewässerung.

Daher wurden schon frühzeitig von den Dorfgemeinschaften zum Teil sehr lange, künstliche Wasserkanäle, sogenannte Waale angelegt.

Speziell in der Umgebung von Meran sind einige dieser Waale sehr gut erhalten und führen auch Wasser. Ganz zum Spaß von Familien und Kindern, die gerne ihre Schiffchen schwimmen lassen. Eltern sollten daher darauf achten, dass sie die Wanderung mit dem Wasserlauf planen.

Einige der Waalwege verlaufen in der Felswand

1) Marlinger Waal oberhalb Forst

Damit Sie gut laufen, sind feste Schuhe angesagt.

Für einige der wildromantischen Waale sollte man unbedingt schwindelfrei sein.

Fast überall sind zur Sicherung Geländer oder Halteseile angebracht, damit Sie sich an den engen Stellen halten können. 

In den Waalen rund um Meran wird das Wasser aus dem Passeiertal, dem Ultental und dem Vinschgau gefasst und über teils bis zu 17 Km lange Waale geleitet. 

Sehen Sie auch die Waalwege im Vinschgau, die mit einst 600 km Länge ein Hauptwaalnetz durchzogen flächendeckend die Wiesen und Felder versorgten.

 

 

Neue touristische Erkenntnisse steuern dem Verfall entgegen

2) Das Aquädukt des alten Laaser Waal, Foto: Hegedex, Lizenz: Gemeinfrei

Heute, im Zeitalter der viel praktischeren Eisen- und Plastikrohre, haben die Waale ihre Bedeutung weitgehend eingebüßt.

Viele dieser Kanäle sind bereits verfallen und werden nicht mehr genutzt.

Auf dem Kamm des talwärts gerichteten Waaldammes wurde in der Regel ein Waalsteig angelegt, der früher nur für das Wartungspersonal gedacht war.

Als der Tourismus verstärkt einsetzte und Gäste die Seitenhänge zu durchwandern begannen, fanden sie an vielen Stellen schon eine geeignete Infrastruktur vor, auf der die Hänge ohne große Steigungen und relativ bequem und sicher durchquert werden können, die Waalwege.

Heute gehören viele dieser liebevoll und aufmerksam restaurierten sowie sorgfältig mit Geländern versehenen Waalwege zur touristisch propagierten und angepriesenen Südtiroler bzw. Vinschger Kulturlandschaft.