Landschaftsbild

1) Kopfbild Mitte, Nonsberg, Nordwestblick, St. Felix

Übersicht zur Gemeinde

Italienische Provinz Trentino-Südtirol
Bezirk Bozen
Bezirks-gemeinschaft Brggrafenamt
Gemeinde Unsere liebe Frau im Walde, St. Felix
Höhe Zentrum 1.279 m.ü.M.
Einwohner 786 (12/2015)
Sprachgruppe Prozentualer Anteil
Deutsch 98,95%
Italienisch 1,05%
Ladinisch 0,0%

Offizielle Website / Quellen

Website der Gemeinde

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Webseite der Strada della Mela e dei Sapori delle Valli di Non e di Sole

www.stradadellamela.it

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Quellennachweis

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Landkarte Großansicht

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Impressionen

1) St. Felix, Panorama
1) Unsere liebe Frau im Walde
1) Kirche von St. Felix

Unsere liebe Frau im Walde mit der Fraktion St. Felix

2) Wappen Unsere liebe Frau im Walde und St. Felix, Lizenz: Gemeinfrei

Die Gemeinde Unsere liebe Frau im Walde und ihre Fraktion St. Felix und Malgasott haben ein Wappen, in dem die Wappen beider Gemeinden vereinigt wurden.

Der italienische Name ist Senale-San Felice. 

Die Gemeinde ist ein bekannter Wallfahrtsort und eine der wenigen Gemeinden im Nonstal, in denen noch mehrheitlich Deutsch gesprochen wird. 

Sehenswert ist der Saurierweg Triassic Parc, der am Ortsrand beginnt und anlässlich der Funde aus prähistorischer Zeit im Jahr 1997 angelegt wurde.

Zu sehen sind zahlreiche Abdrücke von Reptilien wie Rhyncosauroiden und Thekodontier. 

Die Funde stammen aus der Zeit von vor 235 Millionen Jahren, als die Alpen noch lange nicht entstanden waren.

Damals bestand die Landschaft dieser Gegend aus einer Insel und war vermutlich von Lagunen umgeben.

Zwei weitere Gemeinden, die auf diesem Gebiet liegen sind Laurein (it. Lauregno) und Proveis. Laurein und Proveis sind sehr abgelegene Dörfer, die im Spätmittelalter, vermutlich um 1434, über das 1781 m hohe Hofmahdjoch vom Ultental aus besiedelt wurden. 

Die Dörfer waren nach dem Ersten Weltkrieg Südtiroler Exklaven im Trentino. Heute sind sie von Cles und Fondo sowie über den vom Ultental her führenden Straßentunnel erreichbar, der 1998 eröffnet wurde und eine Länge von 1,6 Km hat.

Der Wallfahrtsort und seine Geschichte

1) Unsere liebe Frau im Walde

Die Geschichte des Wallfahrtsortes geht auf das Jahr 1321 zurück und wurde zu dieser Zeit als cascina (lat.: Käserei) erwähnt.

Die Wallfahrtskirche im Ort ist im gotischen Stil des 15. Jahrhunderts gebaut und besitzt sehr schöne geschnitzte Barockaltäre.

Eine weitere Kostbarkeit auf dem reich verzierten Hochaltar ist das Gnadenbild Maria mit dem Kinde, das in einem verglasten Rokokoschrein zu bewundern ist.

Die Gemeinde als Ferienziel mit viel Bezug zur Natur

1) St Felix, Panorama

Fernab vom Massentourismus liegt das Gemeindegebiet in einer weichen und vielfältigen Umgebung, die jede Form von erholsamen Ferien bis hin zu alpinem Sport ermöglicht. 

Feriengäste finden hier nicht nur eine herrliche Bergwelt, sondern auch einen Menschenschlag, dem die Hektik noch weitgehend unbekannt ist. 

Beeinflusst von den naturnahen Produkten des Trentino, insbesondere den kulinarischen Besonderheiten des Val di Non (Nonstal) und des Valle di Sole, ist eine Entdeckungsreise durch die Küchen der Ortschaften ein interessantes und abwechslungsreiches Erlebnis.

Kulinarische Besonderheiten, Erholung und Wellness

1) Das Landschaftsbild

Etwas Italienisch zu können, erhöht mit Sicherheit den Genuss und das Vergnügen, sich mit einem Menschenschlag zu unterhalten, der nicht nur sehr natürlichen ist, sondern auch humorvoll und sehr mit der Natur verbunden. 

Die typischen Produkte der Region, die schon seit längerer Zeit nach strengen Maßstäben des ökologischen Anbaus und der Verwendung natürlicher Zusätze hergestellt werden sind es denn auch, die den Gaumen aufs beste verwöhnen. 

Die typischen Produkte der Region, die schon seit längerer Zeit nach strengen Maßstäben des ökologischen Anbaus und der Verwendung natürlicher Zusätze hergestellt werden sind es denn auch, die den Gaumen auf das Feinste verwöhnen. 

Das Täler des Nonstal (Valli di Non) und das Valle di Sole haben einen gemeinsamen Reiseführer herausgegeben, der Ausflugsziele und Produkte dieser Umgebung beschreibt. Er hat den Titel "Strada della Mela e dei Sapori delle Valli di Non e di Sole" (Straße des Apfels und der Geschmäcker des Nonstales und des Sonnentales).

Sommer und Winter in Deutschnonsberg und im Nonstal

2) Die Madallenengruppe, Foto: ManuFlai, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Für Wanderer und Alpinisten bietet sich in diesem Gebiet eine Fülle an Möglichkeiten, die sich schon alleine durch die schöne Landschaft und interessante Bergwelt eröffnen.

Eine Besonderheit sind der Wasserfall bei St. Felix und die Canyons. Sehen Sie dazu auch die Beschreibung unter Trentino, Val di Non und Fondo.

Im Winter gibt es neben den Möglichkeiten zum Wellness auch kleine Skigebiete und Langlaufpisten. 

Das Feriendorf ist aber auch ein guter Ausgangspunkt in die großen Skigebiete des Valle di Sole, wie z. B. Marileva (64 Km) und Pejo (68 Km) oder die Gebiete rund um das bekannte Wintersportzentrum von Madonna di Campiglio (67 Km).