Landschaften

2) Kopfbild Mitte, von l.n.r.: 
Innsbruck, Foto: Pahu
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Bozen, Foto: Josef Tinkhauser
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Trient, Foto: Mac9
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Zeitraffer

Ab 5. Jahrhundert v. Chr.
Ab dem 5. Jahrhundert v. Chr. entwicklet sich eine beachtliche Kultur. In den Gebieten wird Rätisch gesprochen.

15 v. Chr. Römer
Übernahme der lateinischen Sprache, Vermischung mit dem Rätischen.

600 Bajuwaren
Besetzung in Bozen.

1200 Deutsche Sprache
Zu dieser Zeit sprechen fast zwei Drittel Deutsch.

1607 Gegenreformation
Ladinische Sprachgebiete erhalten ladinische Priester.

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Quellennachweis

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Die Entwicklung der Sprache

Romanisierung

Ladinisch entsteht ab 15 v. Chr. durch die Romanisierung der Alpen. Die ursprüngliche rätische Bevölkerung übernahm das (Volks)Latein, das sich durch die eigene Sprache hinsichtlich Syntax, Phonetik und Wortschatz zum Ladinischen entwickelte. Der Untergang des Rätischen in den Alpen ist vergleichbar mit dem Untergang des Gallischen in Frankreich.

Einflüsse durch die Völkerwanderung

Das ladinische Gebiet, das ursprünglich vom Gotthard und Bodensee bis zur Adria reichte, wird durch das Vordringen der Bajuwaren und Alemannen sowie der Langobarden und Slawen zurückgedrängt und aufgeteilt.

Um das Jahr 800 sind noch das obere Eisacktal und die Gegend um Bozen zweisprachig. Um das Jahr 1200 sprechen bereits etwa zwei Drittel der heutigen Südtiroler Deutsch. Ladinisch sind noch Vilnöß, Kastelruth, Völs, Tiers, Auer und der Vinschgau.

Zu Beginn des 17. Jahrhundert spricht man in Welschnofen, im Fleimstal, Cadore, Zolde und Agordo sowie im oberen Vinschgau noch Ladinisch.