Landschaften

2) Kopfbild Mitte, von l.n.r.: 
Innsbruck, Foto: Pahu
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Bozen, Foto: Josef Tinkhauser
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Trient, Foto: Mac9
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Archeologisches Zeugnis "Ötzi"

Am 19. September 1991 wurde die ca. 5300 Jahre alte Mumie des "Ötzi" beim Tisenjoch in den Ötztaler Alpen gefunden.

2) Das Tisenjoch, Ötzi Fundort, Foto: Kogo, Lizenz: GNU Lizenz

Im Archeologiemuseum in Bozen hat Ötzi ein neues Zuhause gefunden. Bilder und Informationen finden Sie unter www.archaeologiemuseum.it

Die älteste Verhüttung stammt aus dem frühen 4. Jahrtausend v. Chr. und wurde in der Nähe von Brixlegg bei Kufstein gefunden.

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Quellennachweis

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Die Zeit vor Christus

Die jahrtausende alte und wechselhafte Geschichte zeigt sich insbesondere in den Gebiete an der Etsch, am Eisack und an der Rienz. Sie sind seit der mittleren Steinzeit, d.h. seit dem 7. bis zum 4. Jahrtausend v. Chr. besiedelt worden.

An zahlreichen archäologischen Fundstellen hat man Belege dafür gefunden, dass sich die Menschen schon zu dieser Zeit im Sommer überwiegend im Hochgebirge, also oberhalb der Baumgrenze aufhielten.

In der Jungsteinzeit begannen die Menschen mit der Besiedelung der fruchtbaren Mittelgebirgsterrassen entlang der Haupttäler. Vom Plunacker in Villanders, dem Hügel von Schloss Juval im Vinschgau oder vom Hauslabjoch, wo der Ötzi gefunden wurde, stammen wichtige Zeugnisse dieser Zeit.

Der Kupferbergbau hat in der Bronzezeit zu einem wirtschaftlichen Aufschwung geführt. Dies führte bereits zu dieser Zeit zu einem Handelsnetz, das von der Nordsee bis zum Mittelmehr reichte.

Von 1300 bis 1000 v. Chr. und der älteren Eisenzeit war das heutige Südtirol von Menschen besiedelt, die Träger der inneralpinen Laugen-Melaun-Kultur waren. Die Räter sind in der jüngeren Eisenzeit Träger der Fritzens-Sanzeno-Kultur und damit die erste namentlich bekannte Urbevölkerung des mittleren Alpenraumes.

Bereits zu dieser Zeit verfügte die Bevölkerung über Wein der in Weinfässern gelagert wurde. Wegen ihrer Qualität wurde der Fassbau später von den Römern übernommen.